Denn es muss … ums Ganze gehen!

Mai 18, 2011 Kommentare deaktiviert für Denn es muss … ums Ganze gehen!
Denn es muss … ums Ganze gehen!

Wir freuen uns von unserem Beitritt zum überregionalen kommunistischen Bündnis »…ums Ganze!« berichten zu können. Im »…ums Ganze!«– Bündnis sind derzeit linksradikale und kommunistische Gruppen aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin, Bremen, Niedersachsen und Wien (Österreich) organisiert.
Das »…ums Ganze!« -Bündnis wurde 2006 gegründet, um linksradikale Gesellschaftskritik überregional zu organisieren und handlungsfähig zu machen. Es geht um eine Kritik, für die es weder Institutionen noch Parlamente noch feste Verfahren gibt: Um die Kritik gesellschaftlicher Herrschaft als ganzer. Denn Herrschaft resultiert nicht erst aus der falschen Politik, aus Behördenwillkür oder dem angeblichen Egoismus der Menschen. Sie ist in der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung angelegt – in der Art und Weise, wie Individuen, Unternehmen und Nationalökonomien sich im Kapitalismus tagtäglich reproduzieren müssen.
Die Herausforderung besteht immer wieder darin, diese verrückte Logik des kapitalistischen Alltags theoretisch und praktisch aufzubrechen. Deshalb kritisiert »…ums Ganze!« nicht nur die jeweils herrschende Politik, sondern auch die falschen Alternativen der Linken – etwa im Rahmen der überregionalen Mobilisierung gegen den G8- Gipfel (Heiligendamm 2007), gegen die Anti-Islamisierungs-Konferenz (Köln 2008).Die großen staatlichen Jubiläen 2009/2010 – 20 Jahre Mauerfall, 60 Jahre Grundgesetz, 20 Jahre Einheit – hat »…ums Ganze!« mit einer bundesweiten antinationalen Kampagne begleitet. Ihr Motto fiel einigermaßen grundsätzlich aus: „Staat, Nation, Kapital – Scheiße!“. Warum das so ist, hat »…ums Ganze!« in seiner Staatsbroschüre (2009) begründet.

Auch die theoretische Auseinandersetzung steht dabei im Fokus, so veranstaltete »…ums Ganze!« im Dezember 2007 den Kongress „No way out?“ in Frankfurt am Main . Im Dezember 2010 folgte dann ein weitere Kongress unter dem Titel „So,wie es ist, bleibt es nicht!“ in Bochum.

Wir wollen keinen sozialeren, multikulturelleren oder straffer regulierten, ›nachhaltigen‹ Kapitalismus, sondern gar keinen!