Kalender

Okt
26
Fr
Klönschnack @ Infoladen Bremen
Okt 26 um 16:00 – 20:00

Is mol wedder Tiet förn Klönschnack…

Ihr wolltet uns schon immer mal kennenlernen, uns erklären wir verkürzt unsere „Kritik“, wie sektiererisch unsere Politik ist, oder einfach nur mal nett mit uns informell schnacken?
Ab Freitag dem 26. Oktober starten wir mit einem neuen Format, dem Klönschnack. Voraussichtlich jeden letzten Freitag im Monat sind wir ab sofort im Infoladen Bremen ( https://bremen.infoladen.de ), in der St. Pauli Straße 10-12, 28203 Bremen. Zwischen 16 Uhr bis 20 Uhr sind wir bei Kaffee und Tee, Keksen und Saft, für euch direkt ansprechbar. Dabei ist der Klönschnack kein Ersatz für unsere inhaltlichen Veranstaltungsreihen wie z.B. die K*schemme ( http://basisgruppe-antifa.org/wp/kschemme/ ), sondern als Ergänzung gedacht um ungezwungen ins Gespräch kommen zu können.
Wir freuen uns schon auf euch! 🙂

#Wirsindmehr? Was tun gegen AfD und Rechtsruck? @ Infoladen Bremen
Okt 26 um 20:00 – 21:00

In Bremen ist die AfD traditionell ein jämmerliches Häuflein – und linker Protest gegen die rassistische und sexistische Hetze schon immer größer, bunter, geiler. Von Demos mal abgesehen zeichnet sich aber ein ganz anderes Bild: Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt die AfD 8,2% der in Bremen abgegebenen Stimmen. Sind also “Abschirmen”, Auslachen und Anrempeln wirklich die besten Strategien gegen Rechtspopulismus? Wollen wir weiterhin reflexartig reagieren, wenn Nazis laut werden, oder kann Antifaschismus in die Offensive kommen? Wie könnten antifaschistische Strategien und Interventionen aussehen? Wir wollen mit euch diskutieren, wie wir notwendige Abwehrkämpfe mit linker Kritik, solidarischen Netzwerken und politischer Organisierung verbinden können.

“Warten auf den starken Mann…” (OK KID)
Die Zeiten, in denen das gewohnte Übel Neoliberalismus und verräterische Sozialdemokrat*innen waren, über das man als Linksradikale*r täglich schimpfen musste, sind vorbei. Die deutsche Gesellschaft wird politisch zusehends autoritärer und „rechter“.
Das fängt schon im medialen Diskurs an: Das Gerede von Obergrenzen, die Rechten auf der Leipziger Buchmesse, PEGIDA, in der ZEIT wird ernsthaft diskutiert, ob man Geflüchtete in Seenot überhaupt retten solle… Es geht weiter mit dem “starken” Staat, seine neuen Asyl- und Polizeigesetzen. Und es hat seinen – vorläufig – schlimmsten Höhepunkt in bundesweiten Brandanschlägen auf Geflüchtetenwohnungen sowie der Vertuschung und Verharmlosung eines jahrelang mordenden Nazinetzwerks, das auf keinen Fall nur aus drei Verrückten bestand. Dazu zeichnet sich europaweit eine neue “rechte Internationale” ab. Starke Männer scheinen wieder hoch im Trend zu sein.
Also was ist hier eigentlich los?
Viele in der radikalen Linken schwanken zwischen Aktionismus, Ignorieren und Verzweifeln. Aber wir sollten uns nicht „von der eigenen Ohnmacht … dumm machen lassen“ (Adorno).
Deshalb wollen wir mit euch reden – über den Rechtsruck. Klar ist für uns: Die AfD ist nur Ausdruck, nicht Auslöserin der ganzen Scheiße. Aber wo packen wir diesen ganzen Mist an? Kann man wirklich vom Rechtsruck sprechen – ist die Gesellschaft wirklich rassistischer geworden – oder sind die Rassist*innen nur lauter und mächtiger? Muss man über einen drohenden neuen Faschismus sprechen ? Und welche Rolle spielen bei alldem unsere Lieblingsfeinde Staat, Nation, Kapital und Patriarchat?
Lasst uns zusammenkommen, diskutieren, bestärken und kämpfen!

Eine K*schemme-Veranstaltungsreihe.
Die K*schemme ist ein Ort zum Diskutieren, Vernetzen, Schnacken, Organisieren oder vielleicht auch nur zum nett Klönen. Das „K“ im Namen steht für Kommunismus und damit dafür, dass wir eine grundsätzliche Kritik an dieser patriarchal-kapitalistischen Gesellschaft haben. Das Sternchen soll deutlich machen, dass Kommunismus für uns die Leerstelle für eine ganz andere Gesellschaft ist, in der wir, mit unseren Bedürfnissen, im Mittelpunkt stehen und in der “alle ohne Angst verschieden sein können”. Er muss von uns noch gelebt und gefüllt werden. Vielleicht kann die K*schemme ein winziger Teil davon sein.

Nov
2
Fr
Der Kampf ums Wohnen @ Kulturzentrum Paradox
Nov 2 um 20:00 – 22:00

Die Wände schimmeln, die Fenster sind undicht und die anstehende Mieterhöhung könnt ihr euch ohnehin nicht leisten? Nicht nur dass Stress mit der/m Vermieter*in nervt – spätestens wenn die Kündigung ins Haus flattert wird der Ärger mit der/m Eigentümer*in zum existenziellen Problem.
Dass dem Problem kollektiv begegnet werden kann, zeigen nicht zuletzt die Proteste der Mieter*innenbewegung in Großstädten wie Berlin, Hamburg und Frankfurt. Auch in Bremen und in kleineren Städten kommt es immer wieder zu Protesten mit dem Ziel, die eigenen vier Wände nicht für die Gewinne anderer zu verlieren.

Höchste Zeit aus den Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte taktische und strategische Schlüsse für die heutigen Kämpfe zu ziehen. Wie können Kämpfe um Wohnraum erfolgreich geführt werden und welche Perspektiven bieten sie, die Eigentumsordnung in Frage zu stellen?

Wir möchten euch gerne für Freitag, den 2. November ab 20 Uhr zu unserer Veranstaltung „Der Kampf ums Wohnen“ einladen. Veranstaltungsort ist das Kulturzentrum Paradox in der Bernhardstraße 12, 28203 Bremen. Eingeladen haben wir zudem die Genossen Karl-Heinz Roth und Herbert Thomsen.

Karl-Heinz Roth ist Arzt, Publizist und Historiker und war seit den 68ern an zahlreichen Häuser- und Stadtteilkämpfen beteiligt. Basierend auf seinen Erfahrungen wird er einen historischen Abriss militanter Wohnungskämpfe in den vergangenen Jahrzehnten geben.
Herbert Thomsen ist Sozialberater beim Bremer Erwerbslosenverband und setzt sich mit der „sozialdemokratischen“ Bremer Wohnungspolitik auseinander. Er wird einen Überblick über vergangene und bestehende Versuche der Befriedung des Konflikts zwischen Eigentum und dem Bedürfnis nach Wohnen geben.

Nov
9
Fr
Der politische Standpunkt der AfD: Das Volk und den Staat retten @ pin Kommunikationszentrum Paradox,
Nov 9 um 19:00 – 22:00

Der politische Standpunkt der AfD: Das Volk und den Staat retten

Eine Veranstaltung mit Referent*innen von den Gruppen gegen Kapital und Nation

Welche Feindbilder die AfD hat und welche politische Forderungen sie in die Welt setzt, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Die AfD sorgt sich um die nationale Identität, sie ist fremdenfeindlich, sie tritt feindlich gegen die etablierten Parteien an, sie ist gegen die EU, sie ist für mehr direkte staatliche Gewalt in vielen Bereichen, sie ist für die traditionelle Ehe-Hetero-Beziehung mit klarer Rollenverteilung, sie tritt gegen den etablierten Feminismus an.
Manche politische Forderungen erscheinen dabei als rechte Verlängerungen der herkömmlichen Parteien. Andererseits ist irgendwie klar, dass die AfD den politischen Standpunkt der bisherigen etablierten Parteien verlässt. Schließlich wirft die AfD den anderen Parteien kein Versagen vor, sondern Verrat.
Auf der Veranstaltung soll versucht werden, den Charakter der Partei besser auf den Punkt zu bringen. Was ist das Wesen, was ist der Kern dieser Partei? Welchen eigentümlichen politischen Standpunkt hat diese Partei? Wie kommt es, dass ausgerechnet eine Partei, die mehr Law&Order will, Rechtstreue und Patriotismus für das Wichtigste halten, also eigentlich Fans mehr direkter staatlicher Gewalt sind, sich über Merkel als eine Diktatorin beschweren? Inwiefern liefert die Demokratie oder die etablierten Parteien für die AfD den fruchtbaren Boden? Inwiefern fördert die derzeitige Entwicklung des weltweiten Kapitalismus und die Staatenkonkurrenz den rechten Standpunkt?
Als nicht unwichtiges Nebenprodukt, werden sich Antworten auf die Frage ergeben, wie man den rechten Standpunkt kritisieren sollte und wie nicht.

“Warten auf den starken Mann…” (OK KID)
Die Zeiten, in denen das gewohnte Übel Neoliberalismus und verräterische Sozialdemokrat*innen waren, über das man als Linksradikale*r täglich schimpfen musste, sind vorbei. Die deutsche Gesellschaft wird politisch zusehends autoritärer und „rechter“.
Das fängt schon im medialen Diskurs an: Das Gerede von Obergrenzen, die Rechten auf der Leipziger Buchmesse, PEGIDA, in der ZEIT wird ernsthaft diskutiert, ob man Geflüchtete in Seenot überhaupt retten solle… Es geht weiter mit dem “starken” Staat, seine neuen Asyl- und Polizeigesetzen. Und es hat seinen – vorläufig – schlimmsten Höhepunkt in bundesweiten Brandanschlägen auf Geflüchtetenwohnungen sowie der Vertuschung und Verharmlosung eines jahrelang mordenden Nazinetzwerks, das auf keinen Fall nur aus drei Verrückten bestand. Dazu zeichnet sich europaweit eine neue “rechte Internationale” ab. Starke Männer scheinen wieder hoch im Trend zu sein.
Also was ist hier eigentlich los?
Viele in der radikalen Linken schwanken zwischen Aktionismus, Ignorieren und Verzweifeln. Aber wir sollten uns nicht „von der eigenen Ohnmacht … dumm machen lassen“ (Adorno).
Deshalb wollen wir mit euch reden – über den Rechtsruck. Klar ist für uns: Die AfD ist nur Ausdruck, nicht Auslöserin der ganzen Scheiße. Aber wo packen wir diesen ganzen Mist an? Kann man wirklich vom Rechtsruck sprechen – ist die Gesellschaft wirklich rassistischer geworden – oder sind die Rassist*innen nur lauter und mächtiger? Muss man über einen drohenden neuen Faschismus sprechen ? Und welche Rolle spielen bei alldem unsere Lieblingsfeinde Staat, Nation, Kapital und Patriarchat?
Lasst uns zusammenkommen, diskutieren, bestärken und kämpfen!

Eine K*schemme-Veranstaltungsreihe.
Die K*schemme ist ein Ort zum Diskutieren, Vernetzen, Schnacken, Organisieren oder vielleicht auch nur zum nett Klönen. Das „K“ im Namen steht für Kommunismus und damit dafür, dass wir eine grundsätzliche Kritik an dieser patriarchal-kapitalistischen Gesellschaft haben. Das Sternchen soll deutlich machen, dass Kommunismus für uns die Leerstelle für eine ganz andere Gesellschaft ist, in der wir, mit unseren Bedürfnissen, im Mittelpunkt stehen und in der “alle ohne Angst verschieden sein können”. Er muss von uns noch gelebt und gefüllt werden. Vielleicht kann die K*schemme ein winziger Teil davon sein.

Jan
24
Do
Ganz oben auf der F-Skala @ Kulturzentrum Lagerhaus
Jan 24 um 20:00 – 22:00

Ganz oben auf der F-Skala

Eine Veranstaltung mit Thorsten Mense
Seit ein paar Jahren erleben nationalistische und faschistische Kräfte in Europa und anderen Teilen der Welt einen rasanten Aufschwung. In Deutschland probt die größte Oppositionspartei gemeinsam mit militanten Neonazis den völkischen Aufstand auf der Straße, während in der Politik die autoritäre Revolte bereits die höchste Regierungsebene erreicht hat. Verzweifelt wird mit #wirsindmehr ein demokratischer oder gar antifaschistischer Konsens behauptet, der offenbar vielerorts nicht – mehr? – vorhanden ist. Ist das bloß das alte hässliche Gesicht Deutschlands, oder wohnen wir gerade einer Faschisierung der Gesellschaft bei, vielleicht gar, ohne es zu merken?
Thorsten Mense ist Soziologe, freier Autor und Journalist, tätig u. a. für die Wochenzeitung Jungle World sowie das Monatsmagazin Konkret. Er ist Mitglied des Forums für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR) in Leipzig und Autor des Buches „Kritik des Nationalismus“ (Schmetterling Verlag 2016).

“Warten auf den starken Mann…” (OK KID)
Die Zeiten, in denen das gewohnte Übel Neoliberalismus und verräterische Sozialdemokrat*innen waren, über das man als Linksradikale*r täglich schimpfen musste, sind vorbei. Die deutsche Gesellschaft wird politisch zusehends autoritärer und „rechter“.
Das fängt schon im medialen Diskurs an: Das Gerede von Obergrenzen, die Rechten auf der Leipziger Buchmesse, PEGIDA, in der ZEIT wird ernsthaft diskutiert, ob man Geflüchtete in Seenot überhaupt retten solle… Es geht weiter mit dem “starken” Staat, seine neuen Asyl- und Polizeigesetzen. Und es hat seinen – vorläufig – schlimmsten Höhepunkt in bundesweiten Brandanschlägen auf Geflüchtetenwohnungen sowie der Vertuschung und Verharmlosung eines jahrelang mordenden Nazinetzwerks, das auf keinen Fall nur aus drei Verrückten bestand. Dazu zeichnet sich europaweit eine neue “rechte Internationale” ab. Starke Männer scheinen wieder hoch im Trend zu sein.
Also was ist hier eigentlich los?
Viele in der radikalen Linken schwanken zwischen Aktionismus, Ignorieren und Verzweifeln. Aber wir sollten uns nicht „von der eigenen Ohnmacht … dumm machen lassen“ (Adorno).
Deshalb wollen wir mit euch reden – über den Rechtsruck. Klar ist für uns: Die AfD ist nur Ausdruck, nicht Auslöserin der ganzen Scheiße. Aber wo packen wir diesen ganzen Mist an? Kann man wirklich vom Rechtsruck sprechen – ist die Gesellschaft wirklich rassistischer geworden – oder sind die Rassist*innen nur lauter und mächtiger? Muss man über einen drohenden neuen Faschismus sprechen ? Und welche Rolle spielen bei alldem unsere Lieblingsfeinde Staat, Nation, Kapital und Patriarchat?
Lasst uns zusammenkommen, diskutieren, bestärken und kämpfen!

Eine K*schemme-Veranstaltungsreihe.
Die K*schemme ist ein Ort zum Diskutieren, Vernetzen, Schnacken, Organisieren oder vielleicht auch nur zum nett Klönen. Das „K“ im Namen steht für Kommunismus und damit dafür, dass wir eine grundsätzliche Kritik an dieser patriarchal-kapitalistischen Gesellschaft haben. Das Sternchen soll deutlich machen, dass Kommunismus für uns die Leerstelle für eine ganz andere Gesellschaft ist, in der wir, mit unseren Bedürfnissen, im Mittelpunkt stehen und in der “alle ohne Angst verschieden sein können”. Er muss von uns noch gelebt und gefüllt werden. Vielleicht kann die K*schemme ein winziger Teil davon sein.