{"id":577,"date":"2011-07-10T20:36:27","date_gmt":"2011-07-10T20:36:27","guid":{"rendered":"http:\/\/beah.blogsport.eu\/?p=577"},"modified":"2013-03-22T09:37:53","modified_gmt":"2013-03-22T07:37:53","slug":"interview-zum-aktuellen-stand-des-immergleichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/basisgruppe-antifa.org\/wp\/2011\/07\/10\/interview-zum-aktuellen-stand-des-immergleichen\/","title":{"rendered":"Interview: Zum aktuellen Stand des Immergleichen."},"content":{"rendered":"<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_86 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/basisgruppe-antifa.org\/wp\/2011\/07\/10\/interview-zum-aktuellen-stand-des-immergleichen\/#Oder_wie_sich_die_Jahre_veraendern_die_Vorwuerfe_aber_nicht\" >Oder: wie sich die Jahre ver\u00e4ndern, die Vorw\u00fcrfe aber nicht.<\/a><ul class='ez-toc-list-level-4' ><li class='ez-toc-heading-level-4'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/basisgruppe-antifa.org\/wp\/2011\/07\/10\/interview-zum-aktuellen-stand-des-immergleichen\/#Folgender_Text_ist_in_der_aktuellen_%E2%80%9ELa_Rage%E2%80%9C_einer_linksradikalen_Zeitung_aus_Bremen_erschienen\" >Folgender Text ist in der aktuellen &#8222;La Rage&#8220;, einer linksradikalen Zeitung aus Bremen erschienen.<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Oder_wie_sich_die_Jahre_veraendern_die_Vorwuerfe_aber_nicht\"><\/span><strong> Oder: wie sich die Jahre ver\u00e4ndern, die Vorw\u00fcrfe aber nicht.<\/strong><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<h4><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Folgender_Text_ist_in_der_aktuellen_%E2%80%9ELa_Rage%E2%80%9C_einer_linksradikalen_Zeitung_aus_Bremen_erschienen\"><\/span>Folgender Text ist in der aktuellen &#8222;La Rage&#8220;, einer linksradikalen Zeitung aus Bremen erschienen.<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h4>\n<p><em>Ein Gespr\u00e4ch mit Tina von der Basisgruppe Antifaschismus als Antwort auf Hubert und Heinz in der letzten Ausgabe.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Interview f\u00fchrte: Martha.<\/p>\n<p><em>Wir verwenden in dem Text den Gender-Gap (Unterstrich) um auf die M\u00f6glichkeit und Existenz von Identit\u00e4ten au\u00dferhalb der angenommenen Zweigeschlechtlichkeit hinzuweisen. Wir machen uns aber nicht die Illusion damit Herrschaftsverh\u00e4ltnisse aufzul\u00f6sen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Martha: <\/strong>In einem Gespr\u00e4ch nach dem Erscheinen der letzten La Rage Ausgabe hast du mir erz\u00e4hlt, du w\u00e4rst ziemlich sauer. Warum?<\/p>\n<p><strong>Tina:<\/strong> Tja, ehrlich gesagt finde ich einige Vorw\u00fcrfe in ihr ziemlich seltsam. Vor allem, weil dabei ein Bild von uns gezeichnet wird in dem wir offensichtlich diejenigen sind, die nur noch (verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig) schlaue Texte schreiben, den anderen die Welt erkl\u00e4ren wollen und sowieso keine Lust bzw. Energie darauf verwenden die Verh\u00e4ltnisse zu ver\u00e4ndern. Mal abgesehen davon, dass wir keinen Gegensatz in der Kritik und der praktischen \u00dcberwindung der Verh\u00e4ltnisse sehen. Auch wenn wir in dem Text nicht direkt erw\u00e4hnt werden gehe ich davon aus, dass er auf den Aufruf von &#8230;umsGanze! und uns bezogen ist.<strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Martha:<\/strong> Wie meinst du das denn jetzt genau? Ich hatte den Eindruck da setzen sich Leute schon differenziert mit dem Aufruf und auch den Problemen im Vorbereitungskreis auseinander.<\/p>\n<p><strong>Tina:<\/strong> Ich w\u00fcrde sagen, es gibt da mindestens drei Vorw\u00fcrfe die mich sauer machen. 1. wir w\u00fcrden keine \u00d6ffentlichkeit erreichen wollen, da wir davon ausgehen das nicht-Linke sowieso nicht f\u00fcr unsere Sache erreichbar w\u00e4ren. 2. wir w\u00fcrden ein \u201ehermetisch dogmatisches\u201c Denkgeb\u00e4ude bauen, das keinen Raum f\u00fcr Widerspr\u00fcche und B\u00fcndnisse zul\u00e4sst. 3. wir h\u00e4tten die Ver\u00e4nderung der gesellschaftlichen Gesamtschei\u00dfe aus den Augen verloren oder unsere Analyse ergebe, dass eh bereits alles \u201everloren\u201c sei.<\/p>\n<p>Ich werde mal versuchen auf diese Sachen zu antworten.<\/p>\n<p>Heinz f\u00e4ngt damit an, dass er feststellt wir h\u00e4tten keine Bez\u00fcge auf soziale Bewegungen in unserem Aufruf. Stimmt. Wenn er aber meint die \u201eDemo war von Anfang an selbstbez\u00fcglich, wie eine private Party im \u00f6ffentlichen Raum\u201c, dann klingt das als wenn wir uns grunds\u00e4tzlich nicht auf Bewegungen positiv beziehen und au\u00dferdem auch keine B\u00fcndnispartner_innen gewinnen wollen w\u00fcrden.<br \/>\nTats\u00e4chlich haben wir hier keine Bez\u00fcge zu anderen sozialen Bewegungen hergestellt. Warum auch? Es ging um ein politisches Ereignis bei dem der Fokus eben auf der Kritik der Funktion der Nation lag. Also dem Abfeiern dieses Zwangskollektives.<\/p>\n<p>Hubert hat Recht das mit Sicherheit viele Menschen eine Kritik<strong><em> an<\/em><\/strong> Deutschland haben, diese findet sich bei den Jusos genauso wie bei der DKP. Entscheidend ist aber, dass diese damit meinen, dass sogenannte Gemeinwohl (identifiziert mit der Nation: Sozialstaat etc&#8230; ) werde von \u201eden Herrschenden\u201c nicht richtig vertreten. W\u00e4hrend wir dagegen setzen, die Nation in ihrer ideologischen Funktion (in der Regel mit \u201edem Staat\u201c gleichgesetzt) sei bereits ein Grund, der die Leute dazu bringt, eben nicht im Klassenkampf zu revoltieren. Das ist ein Unterschied ums Ganze.<\/p>\n<p>Ob ich n\u00e4mlich der Nation vorwerfe, dass sie gerade nicht richtig vertreten wird oder ob ich die Nation als Ganzes ablehne, ist ein entscheidender Unterschied. Machen wir uns keine Illusionen: Daf\u00fcr finden wir aber selbst in der radikalen Linken, abseits von oftmals substanzlos gerufenen \u201eNie wieder Deutschland\u201c Parolen, nicht viele F\u00fcrsprecher_innen. Dieser Fokus auf die \u201eNation\u201c ergab sich f\u00fcr einen Teil der radikalen Linken nach der so genannten Wiedervereinigung und den Pogromen Anfang der 1990er Jahre. Die radikale Linke musste feststellen, dass sich von MLPD bis CDU alle einig waren: Deutschland m\u00fcsse gegen die angebliche \u201eAsylantenflut\u201c verteidigt werden. Andere so genannte Linke vertraten die Parole \u201eAusl\u00e4nder sind die falsche Adresse \u2013 Haut den Bonzen in die Fresse\u201c. Die Menschen w\u00fcrden angeblich aus den richtigen Gr\u00fcnden das falsche Tun. Rebellieren \u2013 nur gegen die falschen Adressat_innen. Als wenn es nicht ernst zu nehmen w\u00e4re, wenn Menschen angegriffen werden.<\/p>\n<p>In dem Moment, als sich Leute selbst organisierten und gegen die Asylbewerber_innenheime loszogen, argumentierten sie auch wieder mit dem Allgemeinwohl bzw. dem Bundeshaushalt: F\u00fcr Deutschland \u2013 gegen die Asylbewerber_innen. Als dann in Folge das Recht auf Asyl faktisch abgeschafft wurde, kamen die Lichterketten und das ganze Geschwafel von Toleranz. Was blieb ist der Rassismus &#8211; im Namen von Deutschland. Seitdem streiten sich Jahr f\u00fcr Jahr alle aufs Neue \u00fcber die Anspruchsberechtigung auf den Finanzhaushalt der BRD &#8211; und wer davon nichts abbekommt. Hartz IV, sp\u00e4tr\u00f6mische Dekadenz, Sarrazin; um nur einige Stichworte der letzten Jahre zu nennen. Heute k\u00f6nnen Menschen auch f\u00fcr Deutschland und gegen Nazis sein. Die Frage ist jetzt, was ist die Konsequenz daraus? F\u00fcr uns: Die Absage an Staat, Nation und Kapital. F\u00fcr konkrete Auseinandersetzungen gilt deshalb mindestens, dass jeder Form, ob implizit oder explizit, des Standortnationalismus eine Absage erteilt werden muss.<\/p>\n<p>Das Problem ist also, aus verschiedensten Gr\u00fcnden k\u00f6nnen Leute etwas gegen die gegenw\u00e4rtigen Zust\u00e4nde <strong><em>in<\/em><\/strong> der BRD haben. Wir allerdings haben was<strong><em> gegen<\/em><\/strong> die BRD.<\/p>\n<p>Trotz allem stimmt es das wir kaum Flyer um die Demo herum verteilten. Dies lag allerdings an einem organisatorischen Fehler, nicht daran das wir es nicht inhaltlich wollten. Betonen m\u00f6chte ich allerdings nochmal: Es ging um eine grunds\u00e4tzliche Absage an den Standort Deutschland und den ganzen Unsinn der Nation. Leute die sich davon im Jahre 2011 \u00fcberzeugen lassen, gibt es leider wenige. Dies l\u00e4sst sich auch daran illustrieren, das sich am Tag der Demo selbst die TAZ in einem Kommentar von ihr distanzierte indem sie sich dar\u00fcber emp\u00f6rte, das es an der Uni noch Profs g\u00e4be, die antinationale Positionen vertr\u00e4ten. So kam eine \u201eWir gegen Euch\u201c Demo dabei raus.<\/p>\n<p><strong>Martha:<\/strong> In der autonomen Linken wird der Vorwurf des \u201eDogmatismus\u201c ja h\u00e4ufiger laut. Wie w\u00fcrdest du denn \u201eDogmatismus\u201c von einem notwendigen Streit um die richtige Kritik abgrenzen?<\/p>\n<p><strong>Tina<\/strong>: Ein Entstehungsgrund der autonomen Linken war ja die notwendige und richtige(!) Abgrenzung von den \u201emarxistisch-leninistischen\u201c K-Gruppen. W\u00e4hrend f\u00fcr die MLer_innen die Gesellschaftskritik immer nur etwas mit materiellen Strukturen zu tun hat, war es der Verdienst der autonomen Gesellschaftskritik, ankn\u00fcpfend an die anti-autorit\u00e4ren Str\u00f6mungen des SDS rund um \u201e1968\u201c,\u00a0 herauszuarbeiten, dass die gesellschaftliche Zust\u00e4nde immer auch mit dem Individuum selber zu tun haben. Oder konkret: ich bin ja auch immer \u201eKind\u201c meiner Verh\u00e4ltnisse. Und um in ihnen zu \u00fcberleben ohne an ihnen ganz daran verr\u00fcckt zu werden, mache ich mir eben einige beschissene Ideologien zu Eigen und verinnerliche sie so.<\/p>\n<p>Es ging ihnen deshalb darum, dass Befreiung und Emanzipation auch bei uns selbst beginnen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde heute sagen, beides ist richtig und notwendig. Einerseits wirken gesellschaftliche, materielle Verh\u00e4ltnisse auf uns, die wir nicht individuell aufheben k\u00f6nnen, gleichzeitig hat das auch immer eine Wirkung auf uns. Wir m\u00fcssen uns ja auch auf der psychischen Ebene mit den Sch\u00e4digungen durch die Lohnarbeit rumschlagen, unsere psychische und physische Regeneration in sozialen Beziehungen organisieren und vieles andere.\u00a0 Zum Dogma wird die Gesellschaftsanalyse, wenn wir unsere Eingebundenheit in all diese Verh\u00e4ltnisse bestreiten oder uns bereits als auf der \u201eanderen Seite\u201c, jenseits der sozialen Totalit\u00e4t stehend, verorten.<\/p>\n<p>Worauf ich hinaus m\u00f6chte bei alledem: Wir halten es f\u00fcr zentral uns dar\u00fcber zu verst\u00e4ndigen, wie wir die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse analysieren, beschreiben und begreifen k\u00f6nnen. Nicht weils so ein sch\u00f6nes Hobby ist, sondern mit dem Zweck daraus Schl\u00fcsse ziehen zu k\u00f6nnen, wie sich am besten strategisch und taktisch gegen diese vorgehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das ber\u00fchrt in der Konsequenz auch Fragen, warum zum Beispiel wenig Leute noch eine gemeinsame WG-Kasse haben oder wenig in Kollektivbetrieben gearbeitet wird, wie Heinz richtig feststellt. Schon heute m\u00fcssten wir alle selbstbestimmt, frei und m\u00f6glichst sozialkompetent (Lohn)Arbeiten gehen. Der Versuch auf diese Art und Weise unsere gesellschaftliche Entfremdung von unseren Arbeitsprodukten aufzuheben funktioniert aber nicht nur nicht. Auch auf der Erscheinungsebene der Gesellschaft hat sich seit den 70er Jahren, als diese Variante der Kritik erstmals massenwirksam in der radikalen Linke wurde, vieles ver\u00e4ndert.\u00a0 Der gesellschaftliche Anteil derjenigen, die Eigent\u00fcmer_innen ihrer Produktionsmittel sind hat sich deutlich erh\u00f6ht. Beispielhaft hier f\u00fcr sind freie Autor_innen die mit ihrem Macbook im Cafe sitzen und prek\u00e4r besch\u00e4ftigt sind, jedoch vollkommen im Besitz ihrer Produktionsmittel sind: Ihres K\u00f6rpers und ihres Mac. Wenn dies also (weitere Beispiele k\u00f6nnten folgen) Ausdruck der kapitalistischen Produktion im Jahre 2011 ist, dann w\u00e4re doch hier die Gegenfrage an Heinz n\u00f6tig, wohin wir mit der Forderung nach \u201eselbstbestimmten Arbeiten\u201c \u00fcberhaupt noch kommen?! Wir k\u00f6nnen keinen gro\u00dfen emanzipatorischen Gehalt dessen erkennen und halten dies Leuten entgegen, die seit 20 Jahren mit der selben Forderung auflaufen ohne sich aber erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, warum das als politische Strategie nicht funktioniert.<\/p>\n<p>Wenn wir also darum streiten wollen wie die Verh\u00e4ltnisse richtig zu analysieren sind, dann unterscheidet uns von den MLer_innen, dass wir Kontroversen zulassen, uns in die Debatte begeben und sich so evtl auch unsere Analyse ver\u00e4ndert. Uns ist klar, dass dies im Rahmen von B\u00fcndnissen vielleicht nicht immer deutlich wird, weil es dort auch immer um taktische Fragen geht. Wenn es dort in Folge zu einer starke Polarisierung kommt, dann wohl auch deshalb weil die gemeinsame, kontroverse Debatte eben keine leichte ist. Wenn wir auf B\u00fcndnissen den Eindruck erwecken wir w\u00e4ren so \u201edogmatisch\u201c in unseren Positionen, dann vielleicht weil wir auch viel in unserer Gruppe dar\u00fcber verhandeln, streiten und diskutieren. Aber nicht weil wir denken, wir w\u00fcrden uns nie irren.<\/p>\n<p>Den \u201eMasterplan zur Revolution\u201c haben wir \u00fcbrigens auch nicht. Nicht durch Zufall geriet das Motto der Demo am 2. Oktober auch so defensiv: \u201eKein Tag f\u00fcr die Nation \u2013 Kein Tag f\u00fcr Deutschland\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Martha:<\/strong> Tja, und jetzt: Wollt ihr wirklich nichts mehr gesellschaftlich ver\u00e4ndern?<\/p>\n<p><strong>Tina:<\/strong> Ich denke es gibt eine Ausdifferenzierung in der Szene. F\u00fcr einige ist ihre Theoriearbeit bereits ihre Praxis. F\u00fcr andere ist eine Welt nach der Revolution nicht vorstellbar, f\u00fcr noch andere z\u00e4hlt die Aktion mehr als ihre theoretische Kontextualisierung.<\/p>\n<p>Wenn wir uns mit Theorie besch\u00e4ftigen, geht es uns immer darum die Schl\u00fcsse die wir ihr aus ihr ziehen auch zu versuchen praktisch einzul\u00f6sen. Schlie\u00dflich meinen wir das mit dem Kommunismus ja ernst. Nur wie wir das jetzt ganz konkret und am liebsten morgen bewerkstelligen sollen, dass wissen wir auch noch nicht so richtig. Das kritisiert Hubert ganz zu Recht.<\/p>\n<p>Tja, diesen Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufzul\u00f6sen, daran werden wir auch weiter arbeiten. Klingt hilflos? Ist es ein bisschen auch.<\/p>\n<p><strong>Martha:<\/strong> Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p><strong>Tina:<\/strong> Bittesch\u00f6n. F\u00fcr den Kommunismus!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oder: wie sich die Jahre ver\u00e4ndern, die Vorw\u00fcrfe aber nicht. 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