Kalender

Jan
31
Fr
Is mol wedder Tiet förn Klönschnack @ Infoladen Bremen
Jan 31 um 16:00 – 19:00

Moin,
is mol wedder Tiet förn Klönschnack!
Du wolltest uns schon immer mal kennenlernen, fragen wie wir eigentlich organisiert sind, was wir so machen und wie du bei uns am besten einsteigen kannst?
Oder einfach nur mal nett informell mit uns gemütlich schnacken? Kein Problem!

Am Freitag dem 31. Januar ist wieder Zeit für einen ordentlichen Klönschnack! Zwischen 16 Uhr bis 19 Uhr sind wir im Infoladen Bremen (St.Pauli Straße 10-12, 28203 Bremen) bei Kaffee und Tee, Keksen und Cola für dich direkt ansprechbar.

Der Klönschnack ist dabei kein Ersatz für unsere inhaltlichen Veranstaltungsreihen wie z.B. die K*schemme ( http://basisgruppe-antifa.org/wp/kschemme/ ), sondern als Ergänzung gedacht um ungezwungen ins Gespräch kommen zu können.

Feb
25
Di
Mein Bauch gehört mir ? @ kukoon
Feb 25 um 19:00 – 22:00

Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland noch immer nur unter bestimmten Bedingungen straffrei, also generell strafbar. Aber warum will der Staat eigentlich manche Schwangerschaftsabbrüche so massiv erschweren, und andere weniger? Warum sind weibliche* Körper, Familie und Gesundheit so wichtige politische Kampffelder? In diesem Workshop soll mit Euch über Moral, Bevölkerungspolitik und individuelle Entscheidungsfreiheit diskutiert und feministische Perspektiven auf das Thema entwickelt werden.

„Eine Veranstaltung des Frauen*Streik Bündnis“
Fb-Link: https://www.facebook.com/FStreik/

Allgemeiner Pressetext:

Feministisches / Frauen*Streik Bündnis Bremen

solidarisch. queer. antikapitalistisch. antirassistisch.

Wir streiken gegen den alltäglichen Sexismus, gegen Prekarisierung von
Care-Berufen, gegen Ausbeutung und Gewalt.
Wir streiken für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, für gesellschaftliche
Anerkennung und für das Recht, über unsere Körper selbst zu bestimmen.
Wir bestreiken alle Arbeit, die im Patriarchat abgewertet wird – ob
bezahlte Arbeit in Büros und Fabriken oder unbezahlte Arbeit in
Familien, Vereinen, Freundschaftskreisen und Beziehungen, zu Hause und
in Schlafzimmern.
Wir streiken am und um den internationalen Frauen*kampftag, dem 08.
März, in Bremen – schließ Dich an!
Du bist herzlich eingeladen zu unseren offenen Treffen jeden ersten
Sonntag im Monat. Das Treffen ist offen für alle, die sich nicht als
Cis-Männer angesprochen fühlen.
Ab 14h30 im BDP-Haus, Am Hulsberg 136, 28250 Bremen

* Mit dem Sternchen meinen wir, dass ‘Frau‘ nicht als biologische
Kategorie zu verstehen ist, sondern als gesellschaftliche
Position(ierung) innerhalb des Patriarchats.

Feb
28
Fr
Is mol wedder Tiet förn Klönschnack! @ Infoladen Bremen
Feb 28 um 16:00 – 19:00

Moin,
is mol wedder Tiet förn Klönschnack!
Du wolltest uns schon immer mal kennenlernen, fragen wie wir eigentlich organisiert sind, was wir so machen und wie du bei uns am besten einsteigen kannst?
Oder einfach nur mal nett informell mit uns gemütlich schnacken? Kein Problem!

Am Freitag dem 28. Februar ist wieder Zeit für einen ordentlichen Klönschnack! Zwischen 16 Uhr bis 19 Uhr sind wir im Infoladen Bremen (St.Pauli Straße 10-12, 28203 Bremen) bei Kaffee und Tee, Keksen und Cola für dich direkt ansprechbar.

Der Klönschnack ist dabei kein Ersatz für unsere inhaltlichen Veranstaltungsreihen wie z.B. die K*schemme ( http://basisgruppe-antifa.org/wp/kschemme/ ), sondern als Ergänzung gedacht um ungezwungen ins Gespräch kommen zu können.
Wir freuen uns auf dich!

La vie en jaune – Die Kämpfe der Gelbwesten „Gilets Jaunes“ @ Kulturzentrum Lagerhaus / Etage 3
Feb 28 um 19:30 – 20:30

Soliveranstaltungstour zu den Kämpfen der Gelbwesten „Gilets Jaunes“ in Frankreich.
Vortrag und Diskussion mit „Rouen Dans la Rue“ und Genoss*innen aus Paris.

La vie en jaune – Die Kämpfe der Gelbwesten „Gilets Jaunes“


Freitag, 28. Februar 2020, 19.30 Uhr, Kulturzentrum Lagerhaus / Etage 3, Schildstraße 12-19, 28203 Bremen


⏬ See below for English text

⏬ Voir plus bas pour le texte en français

In den internationale Medien kursieren Bilder von zum Stillstand gekommenen Zugstrecken und überfüllten Bahnhöfen aus Frankreich. Die Macron-Regierung macht sich gerade an eine Rentenreform und der Widerstand dagegen hat nicht lange auf sich warten lassen. Frankreich ist seit einigen Jahren wieder in Aufruhr.

Bereits 2016 kommt es mit den Protesten gegen die Arbeitsmarktreform zu Mobilsierungen in einem Ausmaß wie sie in Frankreich schon eine Weile nicht mehr gesehen worden sind. Doch keine zwei Jahre später, bereits im November 2018, tritt unerwartet die Gelbwestenbewegung auf den Plan und durchzieht das gesamte Land, die Auseinandersetzung auf der Straße geht noch einen Schritt weiter.

Ausgelöst durch die Erhöhung der Benzinsteuer, geht im Internet ein Aufruf durch die sozialen Netzwerke in dessen Anschluss landesweit massenhaft Kreisverkehre und Mautstationen besetzt werden. Während der Aufruf landesweit in unzähligen Facebookgruppen diskutiert wird, während jene die gern als Politikverdrossene abgetan werden ihren Protest auf die Straßen tragen, bleiben Journalist*innen und viele linke Aktivist*innen und Organisationen erst einmal auf Distanz. Über Monate bestimmten die Gelbwesten das Bild der Straßen in Frankreich, ob auf dem Land oder in den großen Metropolen. Während sich in den Städten die Wut in Militanz verwandelte, wurden die Kreisel zu Orten der Diskussion und Vernetzung von unten. Doch die Antwort des Staates ließ nicht lange auf sich warten – und diese kam in aller Härte. Während der Nebel des Tränengases sich noch nicht von den luxuriösen Pariser Champs-Elysee verzogen hat, zählt die Bewegung ihre Verletzten und Gefangenen. Doch auch wenn die schonungslose Repression einem großen Teil der Bewegung hart zugesetzt hat, zeigen sich auch nach über einem Jahr immer noch tausende Gilets Jaunes in den Straßen Frankreichs.

Die Gelbwestenbewegung hat viel Faszination aber auch Ablehnung ausgelöst und genauso viele Fragen aufgeworfen. Aus diesem Grund wollen wir mit der Solitour auch im internationalen Kontext Erfahrungen aus der Gelbwestenbewegung wie auch konkrete Perspektive und Analysen vorstellen. Die Genoss*innen werden über die Entwicklung und Vehemenz der Proteste, deren Bedeutung für die sozialen Auseinandersetzungen in Frankreich, sowie über die Lage der vielen Gefangenen und der Repression sprechen. Aber natürlich auch, über die Perspektiven der Auseinandersetzungen und ihre internationale Bedeutung.

„Die Zeit der europäischen Erhebungen von unten ist zurück und die der Gelbwesten ist ein Verweis auf Weitere, die kommen werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, ihre Besonderheiten, Facetten zu greifen und zu verstehen“

Alle Spenden und Einnahmen gehen an Betroffene der Repression.


// ENGLISH

La vie en jaune

In November 2018, France is shattered by an unexpected and puzzling event. For weeks, social networks are flooded with calls to go out into the streets and block the roads against a fuel tax. The call, initiated by truck drivers, unaffiliated citizens and multiple facebook groups, spread quickly. The movement started entirely unbeknown to the traditional activist and news networks. Roundabouts and crossroads were occupied; people started marching, blocked roads, rose up and attacked Paris. A people burst forth. A brutal repression took its toll on its live forces, but still it pulses. We are still thousands marching throughout France. The smell of burnt plastic and tear gas still floats in Parisian streets, a telling sign of the tireless effort of the yellow vests, one full year after the spark.

Since November 2018, we are the witness and the actors of the most significant French revolt we have ever known. During this tour, we will use our experience to present the singularities of this movement. We will explain what it changed in the recent history of French rebellions, as well as what it may foreshadow for the inevitable popular outbursts elsewhere in Europe.


// FRANÇAIS

La vie en jaune

En novembre 2018, la France est secouée par un phénomène inattendu et déroutant. Pendant des semaines, un appel à descendre dans la rue et bloquer les routes contre la taxe sur le carburant inonde les réseaux sociaux. Lancé par une myriade de groupes Facebook, de routiers et simples citoyens, cet appel s’est diffusé comme une traînée de poudre. Complètement en dehors des radars journalistiques et militants, le mouvement prend possession des ronds-points et des carrefours, improvise des cortèges, bloque les routes, se soulève et prend d’assaut la capitale. Un peuple a surgi. Si le traitement répressif sévère et implacable semble avoir eu raison d’une partie de ses forces vives, il gronde encore. Nous sommes encore des milliers à battre le pavé partout en France. Certaines rues de Paris sont plongées sous les gaz. On y respire une fine odeur de plastique brûlé et de lacrymogène, signe de la persévérance des gilets jaunes un an après l’étincelle.

Depuis novembre 2018, nous sommes les témoins et les protagonistes de la plus grande révolte française que nous ayons connue. Au cours de cette tournée, nous reviendrons sur notre expérience et sur les singularités de ce mouvement, ce qu’il vient modifier dans l’histoire récente des révoltes françaises, et peut-être ce qu’il présage pour les inévitables explosions populaires dans le reste de l’Europe.

Dez
5
Sa
Klarer Kopf statt Querdenken – Kein Raum für Verschwörungsideologien & Rechte! @ Bürgerweide
Dez 5 um 12:00 – 16:00

Klarer Kopf statt Querdenken – Kein Raum für Verschwörungsideologien & Rechte!

Wöchentlich demonstrieren in Bremen zwischen 50 und 300 Menschen anlässlich der Corona-Pandemie. Die Organisator*innen und Teilnehmenden sind Teil der bundesweiten Querdenkenproteste.

Querdenken: Eine rechte Bewegung
Die Querdenkenbewegung ist bundesweit organisiert und in vielen lokalen Strukturen aktiv. Vor allem bei den Großdemonstrationen der Bewegung in Berlin und Leipzig agierten Neonazis, Reichsbürger und Reichbürgerinnen und rechte Hooligans offen und medienwirksam. Eine Abgrenzung zu diesen findet bei den Organisator*innen der Bewegung nicht statt. Die Beteiligung der extremen Rechten an den Querdenkenveranstaltungen ist kein schlechter Zufall, sondern ergibt sich aus den Inhalten der Bewegung.

„Bunte Mischung“ in Bremen?
In Bremen wird der Querdenkenprotest in den Medien oft als heterogen bezeichnet. Tatsächlich ist das Protestbild bisher nicht von offen auftretenden Rechten dominiert. Die Organisator*innen bemühten sich zumindest während der ersten Welle der Pandemie im Frühling, sich von rassistischen und neonazistischen Inhalten zu distanzieren. Es zeichnet sich jedoch immer weiter ab, dass sich inzwischen auch in Bremen nicht mehr distanziert wird, sondern Rechtsradikale aktiv mitarbeiten. Genauer betrachtet tummeln sich bei den Bremer Querdenkenkundgebungen neben Esoterikfans, Anthroposoph*innen und „besorgten Bürger*innen“ auch AfD-Politiker und Politikerinnen, Reichsbürger und Reichsbürgerinnen sowie einzelne Neonazis und rechte Hooligans. Von Beginn an dabei und gerne gesehen ist beispielsweise Christian Heinrich G. Der Reichsbürger macht regelmäßig Interviews mit den Veranstalter*innen und hat in seinen Livestreams schon mehrfach zum Mord an Antifaschist*innen aufgerufen. Ebenso trat am 7.11. auf ihrer Kundgebung am Osterdeich ein Sänger der Band „Bandbreite“ auf. Der Sänger und seine Band sind dafür bekannt, antisemitische Verschwörungsideologien mit ihren Texten zu verbreiten. Die Band ist auch schon bei Veranstaltungen der AfD aufgetreten. Die Behauptungen des Sängers, er sei Antifaschist, sind nicht nur deswegen haltlos.
Der fehlende ‚große‘ Zulauf von Reichsbürgern und Reichsbürgerinnen, Neonazis und rechten Hooligans liegt nicht daran, dass Querdenken Bremen weniger inhaltliche Überschneidungen bietet als die Ableger in anderen Städten. Die Inhalte sind hier und dort dieselben. Vielmehr ist die extreme Rechte in Bremen grundsätzlich schlechter aufgestellt als beispielsweise in Sachsen.Die geäußerten Inhalte auf den Kundgebungen sowie in der Telegram-Chatgruppe bedienen sich der gängigen Querdenken-Erzählungen. Der offensichtliche Konsens besteht aus der Leugnung beziehungsweise Verharmlosung der Pandemie und damit der Ablehnung der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, der Konstruktion einer Verschwörung gegen die Bevölkerung und der Offenheit für eine Vielzahl an weiteren Verschwörungsideologien.

Antisemitismus als Welterklärung
Die Verharmlosung der Pandemie durch die Querdenkenbewegung geht einher mit vielfältigen Verschwörungsideologien, welche als die tatsächlichen Gründe der Infektionsschutzmaßnahmen verkauft werden. Diese bedienen sich einerseits an nicht so leicht zu erkennenden strukturellen aber auch offen antisemitischen Verschwörungsideologien und Erzählungen. So behaupten die Querdenken-Anhänger*innen hinter der Pandemie stünde die geheime Verschwörung einer einflussreichen Elite, die mit den Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie ihre politischen Ziele erreichen wolle. Die von den Querdenker*innen ausgemachten „politischen Ziele der Elite“ können sich durchaus widersprechen: während die einen Verschwörungsideolog*innen den nahenden Faschismus wittern, halten die anderen vermeintliche Bolschewiken für die Übeltäter*innen. Grundsätzlich bleibt die Annahme der Existenz einer geheimen, weltbeherrschenden Elite. Die historischen Parallelen zu antisemitischen „Bestsellern“ wie den „Protokollen der Weisen von Zion“ liegen auf der Hand und zeigen auf, dass die Querdenkenproteste mindestens strukturell, wenn nicht gar offen antisemitisch sind. Von strukturellem Antisemitismus wird gesprochen, wenn sich der Hass zwar nicht unmittelbar gegen Jüdinnen und Juden richtet, die Erklärungs- und Denkmuster einander jedoch gleichen. Offen antisemitisch wird es nicht zuletzt dann, wenn ganz konkret Jüdinnen und Juden wie beispielsweise George Soros als Teil der Verschwörung gesehen werden. Gleiches gilt für die Verharmlosung des Holocausts / der Shoah. So wurden in einem Redebeitrag am 7. November Menschen, die keine Masken tragen oder sich nicht impfen lassen möchten, mit Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus gleichgesetzt. Zudem wurden Ärtzt*innen, die Impfungen durchführen, von den Querdenker*innen auf eine Stufe mit dem SS-Lagerarzt von Auschwitz-Birkenau Josef Mengele gestellt. Dies verharmlost den industriellen Massenmord an sechs Millionen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus. Es ist eine maßlose Respektlosigkeit gegenüber Opfern, Überlebenden und ihren Nachkommen. Diese Rhetorik, auch wenn das auf den ersten Blick nicht naheliegt, schließt nahtlos an extrem rechte Positionen an. Sie ist keine Ausnahme, sondern die Regel bei den Querdenkenprotesten. Neben diesen Erzählungen finden weitere rechtsradikale Verschwörungsideologien (QAnon, Reichsbürger und Reichsbürgerinnenbewegung etc.) Anklang im Querdenkenmilieu. So wird Querdenken zum idealen politischen Agitationsfeld für die extreme Rechte.

Die Pandemie ist real
Corona gefährdet uns alle: vor allem ältere Menschen und jene mit Vorerkrankungen. Doch auch alle anderen Menschen können einen schlimmen Krankheitsverlauf erleiden und im schlimmsten Fall an Corona sterben. Auch während der aktuellen Einschränkungen im Gastronomie- und Freizeitbereich füllen sich die Intensivstationen in Deutschland. In vielen anderen Ländern ist die Situation noch wesentlich dramatischer. Wir brauchen eine solidarische Grundhaltung gegenüber den Risikogruppen sowie einen Blick dafür, dass der Virus und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus nicht alle gleichermaßen hart treffen. Wie bereits im Frühjahr müssen Geflüchtete weiterhin in Massenunterkünften wohnen und auch in Bremen sind die Stadtviertel der unteren Einkommensklassen, in denen Wohnraum eng belegt und der öffentliche Nahverkehr voll ist, weitaus stärker von der Pandemie betroffen als die wohlhabenden Wohngegenden. Wir brauchen eine kritische Zivilgesellschaft, die trotz Anerkennung der Krisenrealität die konkreten Maßnahmen des Senats hinterfragt. Die neoliberale Variante der Pandemiebekämpfung, in welcher die Wirtschaft weiter läuft während private Kontakte und Freizeitmöglichkeiten weitgehend verboten sind, muss klar zurück gewiesen werden.

Gemeinsam den Rechten entgegen
Wir rufen zu Protesten gegen Querdenken auf, doch können und wollen wir die Pandemie nicht außer Acht lassen. Wir müssen aufeinander aufpassen und auch bei den Protesten auf vermeidbare Kontakte verzichten. Dies heißt für uns, dass wir zwischen uns Abstand halten, Masken tragen und in konkreten Situationen zwischen der Dringlichkeit unseres Protestes und der damit einhergehenden Ansteckungsgefahr abwägen.Erst recht, wenn Querdenken Bremen für den 5. Dezember bundesweit nach Bremen mobilisiert gilt Vorsicht. Spätestens bei dieser Veranstaltung wird in Bremen der rechte Kern der Bewegung zutage treten. Schützt euch, schützt andere – kein Meter für Querdenken!

Lasst uns den Verschwörungideolog*innen und Rechten in den kommenden Wochen vehement, entschlossen und solidarisch entgegen treten.

Bremer Bündnis gegen Rechts, November 2020

Apr
5
Mo
Gemeinsam gegen Verschwörungsideologien @ Bürgerweide
Apr 5 um 12:00 – 15:00
Am Ostermontag dem 5. April planen Corona-Rechte aus dem Umfeld von Querdenken einen Aufmarsch um 12 Uhr auf der Bürgerweide in Bremen.
Das die Melange aus Verschwörungsideolog*innen, wildgewordenen Kleinbürger*innen, Esos und Nazis durchaus ernst zu nehmen ist, hat nicht nur ihr Aufzug letztes Wochenende in Kassel mit circa 20.000 Teilnehmer*innen und mit einer Vielzahl von Angriffen auf Antifaschist*innen gezeigt. Auch in Bremen schafften sie es bei ihrem letzten Auftritt am 13. März circa 500 Personen zu mobilisieren. Unter ihnen auch bekannte Nazi-Hools. Auch ohne Corona-Epidemie, „dritter Welle“ und einem kaputt privatisierten Gesundheitssystem gibt es also dringende Gründe sich gegen diesen rechten Aufmarsch zur Wehr zu setzen.
Mit und als Teil des Antifaschistischen Bündnis Bremen rufen wir zu Protesten gegen diesen rechten Aufmarsch auf. Am 5. April ist ab 12 Uhr ist dort, direkt angrenzend, eine Gegenkundgebung angemeldet worden.
Ursprünglich war die rechte Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz angekündigt worden. Nach internen Reibereien wurde diese nun auf die Bürgerweide verlegt und damit auch der antifaschistische Gegenprotest.