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Mai
7
Sa
Die Bremer Evangelikalen. Ihre Ziele und ihr Einfluss @ Kukoon
Mai 7 um 19:00 – 20:00

Erneut steht der bekannte Bremer Pastor Olaf Latzel vor Gericht. Nach seiner Verurteilung wegen Volksverhetzung legte er Berufung ein. Er hatte Schwule als “Verbrecher” bezeichnet.

Das Problem ist nicht, dass Leute wie Latzel durchgeknallte, menschenfeindliche Typen sind – quasi Ausrutscher oder gar Einzeltäter. Latzel ist die Gallionsfigur einer ganzen Bewegung – und vertritt deren menschenfeindliche Werte. Diese Bewegung von rechten, politischen Christ*innen sind die Evangelikalen.

Feminismus, Abtreibungen, Queers – in den Augen der Evangelikalen alles Teufelszeug. Und das ist gefährlich: Gerade, weil es neben Latzel noch viele andere von der Sorte gibt. Sie betreiben unter anderem Kitas, Schulen, Hochschulen – und da zählen ihre Werte. Sie bilden aus, sind ein Wirtschaftsfaktor, betreiben erfolgreich Lobbyarbeit in Bremer Medien und Politik. Sie sind eingebunden in ein europaweites Netzwerk ähnlicher rechter, chrsticher Organisationen.

Die rechten christlichen Parteien Europas wie z.B. die AfD arbeiten inzwischen an der Bildung eines einheitlichen Blocks. Ihr Ziel ist nicht nur ein gesamtgesellschaftlicher antifeministischer Rollback. Den Evangelikalen geht es um die Umformung der ganzen Gesellschaft im Sinne einer wortgetreuen Bibelauslegung.

Ein Monopol haben Evangelikale darauf nicht. Die Vorstellung, die Gesellschaft müsse religiösen, patriarchal-autoritären Vorstellungen entsprechen, teilen sie sich mit Islamisten, radikalen Katholiken, Hindufaschisten und unzähligen anderen ähnlichen Gruppierungen weltweit. Noch vor den Islamisten sind sie in Bremen aber die mit Abstand größte und einflussreichste Gruppierung. Bei der Veranstaltung soll der Versuch unternommen werden ihre Strukturen und Netzwerke sichtbar zu machen. Gleichzeitig wird es um ihre politische Einordnung gehen. Darum, dass sie sich, egal welches alte Buch oder Götzen sie auch verehren, von anderen politisch-religiösen Vereinigungen nicht wesentlich unterscheiden. Unsere Kritik gegen religiöse Rechte beschränkt sich deshalb nicht auf sie. Unser Kampf muss ihre sozialen Voraussetzungen mit in den Blick nehmen und kommt ohne Religionskritik nicht aus. Wir möchten euch deshalb für nächsten Samstag den 7. Mai ins Kukoon, im Buntentorsteinweg 29, zu einer Veranstaltung einladen. Herbert Thomsen von „Religionsfrei in Bremen“ wird einen Überblick über die Ziele und Einfluss der Bremer Evangelikalen geben.

Los geht es um 19 Uhr, wir freuen uns auf dich!

Jul
16
Sa
@ Sedanplatz
Jul 16 um 13:30 – 15:00

Kundgebung: Die Preise müssen runter! 16. Juli 2022, 13.30 UhrSedanplatz (vor „Netto“)Bremen-Vegesack


Aufruf des Bremer Bündnis gegen Preiserhöhungen. Auch wir sind Teil des Bündnis und rufen euch auf zur Kundgebung zur kommen!

Die Preise für Lebensmittel, Benzin und Wohnkosten explodieren und es ist keine Besserung in Sicht! Aber aufs Essen können wir nicht verzichten und nicht jede kann ihr Auto stehen lassen. Der Krieg und die Corona-Pandemie haben ihren Einfluss auf die Inflation, doch die Preise steigen nicht, sie werden erhöht. Es ist der Zwang zur Gewinnsteigerung im Kapitalismus, der die Preise steigen lässt. Es sind die Unternehmen, die Profite aus unserer Not schlagen. Wir wollen uns gemeinsam organisieren und am 16. Juli 2022 auf dem Sedanplatz in Bremen- Vegesack unsere Wut zeigen.

Jul
20
Mi
Die Preise müssen runter! @ Solidarisches Znetrum Bremen
Jul 20 um 19:00 – 20:00

Die Preise für Lebensmittel, Benzin und Mieten explodieren und es ist keine Besserung in Sicht! Die Inflation ist so hoch, wie seit 50 Jahren nicht mehr. Immer mehr von uns wissen kaum noch, wie sie am Ende des Monats ihren Einkauf bezahlen sollen oder woher das Geld für die anstehenden Heizkosten kommen soll.

Der Krieg und die Corona-Pandemie haben ihren Einfluss auf die Inflation, doch die Preise steigen nicht von selbst, sie werden erhöht. Es ist der Zwang zur Gewinnsteigerung im Kapitalismus, der die Preise steigen lässt. Es sind die Unternehmen, die Gewinne aus unserer Not schlagen. Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer.

Die heutige Kundgebung ist erst ein Anfang. Gemeinsam wollen wir unsere Wut über die hohen Preise auch weiterhin in verschiedenen Aktionen auf die Straße bringen. Wir wollen uns in den kommenden Wochen zusammen schließen, Flugblätter verteilen, Plakate kleben, direkte Aktionen oder andere Protestformen planen und machen.

Gemeinsam können wir Druck aufbauen, damit die Preise gesenkt werden und wir uns unser Leben wieder leisten können – Also komm am 20.07.2022 um 19 Uhr zum Bündnistreffen gegen Preiserhöhungen ins Solidarisches Zentrum in die Lindenstraße 1b in Bremen-Vegesack.

Wir freuen uns auf dich!

Aug
20
Sa
Die Preise müssen runter! @ „Ohlenhof“, Ecke Gröpelinger Heerstraße
Aug 20 um 15:00 – 16:00

Mit folgenden Text ruft das Bremer Bündnis gegen Preiserhöhungen zusammen mit der Gruppe „Solidarisch in Gröpelingen“ zu einer Kundgebung am 20. August 2022 auf. Los gehts um 15 Uhr auf dem „Ohlenhof“, Ecke Gröpelinger Heerstraße in Bremen-Gröpelingen. Wir sind Teil des Bremer Bündnis gegen Preiserhöhungen und rufen euch auf an der Kundgebung teilzunehmen.

DIE PREISE MÜSSEN RUNTER!

Immer mehr von uns wissen kaum noch, wie sie am Ende des Monats ihren Einkauf bezahlen sollen oder woher das Geld für die anstehenden Heizkosten kommen soll. Der Krieg und die Corona-Pandemie haben ihren Einfluss auf die Inflation. Doch die Preise steigen nicht von selbst, sie werden erhöht. Es ist der Zwang zur Gewinnsteigerung im Kapitalismus, der die Preise steigen lässt. Es sind die Unternehmen, die Gewinne aus unserer Not schlagen. Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer.

Deshalb fordern wir: Preisgrenzen für Lebensmittel, Wohnen und Mobilität.

• Mit dem Preisgesetz müssen Preisgrenzen festgesetzt werden. Lebensmittel und Hygieneartikel müssen auch mit geringen Löhnen und Hartz IV bezahlbar sein.

• Ein Mieten- und Energiepreisdeckel muss her.

• Obergrenzen für Spritpreise und einen kostenlosen ÖPNV für alle.

• Die Regelsätze (Hartz IV) und Mindestlöhne müssen hoch!

Von alleine wird es dazu aber nicht kommen. Durch Meckern und Schimpfen ändert sich nichts. Wir müssen die Forderungen gemeinsam auf der Straße erzwingen. Deswegen wollen wir uns zusammenschließen, Flugblätter verteilen, Plakate kleben, direkte Aktionen oder andere Protestformen planen und durchführen.