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Nov
7
Do
„They were not silent!” – Die jüdische Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung in den USA und ihr Kampf gegen NS-Faschismus und Holocaust @ Kultur im Bunker
Nov 7 um 18:30 – 21:00

Vortrag, Film und Diskussion mit: Martin Schmitt
In Kooperation mit: Kultur im Bunker e.V.

Als Hitler 1933 an die Macht kam, nahm kaum jemand die Gefahren ernst, die vom Antisemitismus der Nazis ausgingen – weder innerhalb noch außerhalb Europas. Anders die stark durch osteuropäische Einwanderer geprägte jüdische Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung in New York City: Mit Demonstrationen und Kundgebungen, Aktionen und Kampagnen wurde versucht, die amerikanische Öffentlichkeit über die Vorgänge in Deutschland zu informieren, gegen die einsetzende antisemitische Ausgrenzung und Verfolgung zu protestieren und insbesondere die amerikanische Arbeiterschaft zur aktiven Unterstützung des antifaschistischen Kampfes zu motivieren. Verschiedene gewerkschaftliche, sozialdemokratische, sozialistische und arbeiterzionistische Gruppierungen schlossen sich daraufhin im „Jewish Labor Comittee” (JLC) zusammen, um eine entschiedene antifaschistische Haltung in die zum Isolationismus neigende amerikanische Arbeiterschaft hineinzutragen.

Nach dem Ausbruch des Krieges galt es für das JLC, bedrohten Sozialisten und Gewerkschaftern aus Europa die Flucht in die USA zu ermöglichen. Nur dank umfangreicher Spenden und der beherzten Hilfsbereitschaft der amerikanischen Arbeiterbewegung konnte auf diesem Weg zur Rettung von unzähligen Menschen beigetragen werden. Als schließlich erste Berichte über die systematische Vernichtung von Juden in den von Nazideutschland okkupierten Ländern Osteuropas die USA erreichten, begann das JLC damit, jüdische Partisanen- und Untergrundgruppen in u. a. Polen und der Ukraine mit Geld und Waffen zu unterstützen – so beispielsweise auch im Vorfeld des Aufstandes im Warschauer Ghetto 1943.

Der im Jahr 1998 im Auftrag des Robert F. Wagner Archivs (New York University) produzierte, in Europa unbekannte Dokumentarfilm erzählt eine in deutschen Museen, Schulbüchern und Fernsehsendungen ignorierte Geschichte: Die Geschichte vom aktiven Kampf der jüdischen und amerikanischen Arbeiterbewegung gegen Nazifaschismus und Holocaust. Der Film (30 min, in englischer Sprache) wird mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Einleitender Vortrag und anschließende Diskussion mit Martin Schmitt (M. A.), Mitherausgeber der Neuedition von Alexander Steins kritischer Analyse des nationalsozialistischen Antisemitismus in »Adolf Hitler, Schüler der ‚Weisen von Zion‘« (ça ira 2011)

Nov
12
Di
An­dau­ern­de Um­deu­tun­gen – Zur Kri­tik der Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gie @ Infoladen Bremen
Nov 12 um 18:00 – 21:00

Vor­trag von Mar­tin Was­ser­mann

Eine ste­tig wach­sen­de Min­der­heit der Deut­schen ist davon über­zeugt, dass die An­schlä­ge des 11. Sep­tem­ber durch eine mys­te­riö­se Ver­schwö­rung aus­ge­führt wur­den. Der­ar­ti­ge Ver­schwö­rungs­my­then sind weit ver­brei­tet. Sie sind zu­gleich wir­kungs­mäch­ti­ge Kon­struk­te, die als Er­klä­rungs­mo­del­le die­nen, mit denen die Zu­stän­de ra­tio­na­li­siert wer­den. Dabei wird oft­mals eine eine ge­hei­me Grup­pe aus­ge­macht, die hin­ter den sicht­ba­ren Er­eig­nis­sen die Fäden zie­hen soll und wel­che die ge­schicht­li­che Ent­wick­lung in ihrem Sinne be­ein­flusst. Es han­delt sich dabei oft­mals um an­ti­se­mi­ti­sche Ge­bil­de, mit denen die ka­pi­ta­lis­ti­sche Rea­li­tät fast mär­chen­haft ver­klärt wird. Auf der Ver­an­stal­tung wer­den ak­tu­el­le und his­to­ri­sche Ver­schwö­rungs­my­then prä­sen­tiert. Der Autor Mar­tin Was­ser­mann, der sich seit Jah­ren mit den un­ter­schied­li­chen For­men des ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Wahns aus­ein­an­der­setzt, wird ver­schie­de­ne Welt­v­er­klä­rungs­mo­del­le vor­stel­len. Es wird dort auch um die Frage gehen, warum der­ar­ti­ge Ideo­lo­gi­en einem kri­ti­schen und eman­zi­pa­to­ri­schen Den­ken im Wege ste­hen.

Nov
14
Do
Film und Shoah @ Infoladen Bremen
Nov 14 um 18:00 – 21:00

Vor­trag mit Hen­rik Götte

Kann die in­dus­tri­el­le Ju­den­ver­nich­tung Stoff für Film sein? Oder muss jeder der­ar­ti­ge Ver­such darin enden das Ir­ra­tio­na­le zu Ra­tio­na­li­sie­ren und den Schre­cken und die Bar­ba­rei so­gleich zum Stil­mit­tel einer sol­chen In­sze­nie­rung ver­kom­men zu las­sen? Ist die Shoah über­haupt “theo­re­ti­sier­bar” oder be­greif­bar? Es gibt Filme, wel­che die Shoah the­ma­ti­sie­ren, aber wie funk­tio­nie­ren sie und kön­nen sie im Sinne von Auf­klä­rung wirk­sam wer­den? Was hieße das in die­sem Zu­sam­men­hang über­haupt? Diese Fra­gen sol­len an­hand der Bei­spie­le “Shoah” (Clau­de Lanz­mann) und “Schind­lers Liste” (Ste­ven Spiel­berg) dis­ku­tiert wer­den.

Soziale Reproduktion in der Krise, Care Revolution als Perspektive @ Mädchenkulturhaus
Nov 14 um 18:00 – 19:00

Ein Vortrag von Gabriele Winker:
Am: 14.11.2013
Um: 19 Uhr
Wo: Mädchenkulturhaus, Heinrichstraße 21

Viele Menschen erleben, wie die Anforderungen von Lohnarbeit, Studium, Haushalt und die Sogre für Kinder und unterstützungsbedürftige Erwachsene zu wenig Zeit für Selbstsorge und Muße lassen. Oftmals geben wir uns selbst die Schuld für all den Stress.

Von falschem Zeitmangement, fehlender Flexibilität und zu geringer Belastbarkeit ist dann die Rede. Es lohnt sich ein Blick auf die derzeitige Krisensituation, um zu verstehen, dass es sich nicht um Zufälle oder individuelles Versagen handelt sondern um sich verschärfende Anforderungen in Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. Durch Privatisierungen im Pflege- und Gesundheitsbereich, Ökonomisierung der Bildungslandschaft, Prekarisierung von Lohnarbeitsverhältnissen, restriktiven Hartz-Gesetzgebungen, sowie neoliberalen familienpolitische Regulierungen entsteht ein Mehr an Haus- und Sorgearbeit in den Familien, bei gleichzeitig erhöhter Erwerbsquote von Frauen.

Die Referentin wird verdeutlichen wie die alltägliche Überbeanspruchung mit der systematischen Unfähigkeit des Kapitalismus verknüpft ist, die Ökonomie auf die menschlichen
Lebensinteressen auszurichten. Sie plädiert deswegen für einen grundlegenden Perspektivenwechsel. Mit ihrem Aufruf zur Care Revolution wird sie ausführen, wie die mit Frauen-Sterotypen verbundenen Sorgearbeiten neu bewertet und die für alle Menschen wichtigen Aufgaben in Bildung und Erziehung, Gesundheit und Pflege in das Zentrum des politischen Handelns gestellt werden können.

Wir freuen uns auf euer kommen.

Veranstaltungsoraganisation:

Autonomes feministisches Referat des Astas der Uni Bremen

Nov
30
Sa
Demonstration “Kein Frieden mit der IMK” @ Osnabrück, Ledenhof (Neuer Graben)
Nov 30 um 12:00 – 13:00

Kein Frieden mit der IMK

Vom 4. bis 6. Dezember 2013 soll die Innenministerkonferenz (IMK) in Osnabrück abgehalten werden. Dabei treten die Köpfe der Innenministerien aller Bundesländer zusammen, um gemeinsam, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, über die sogenannte innere Sicherheit zu diskutieren und zu entscheiden. Die IMK beschließt keine Gesetze im herkömmlichen Sinne, vielmehr geht es um die Angleichung von Landesrecht auf Bundesebene.
Es wird über die Ausweitung der Rechte von Polizei und Geheimdiensten, Flüchtlings- und Einwanderungspolitik, sowie über die „Sicherheit“ beim Fußball diskutiert.

Zuletzt der Skandal um den Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) hat ein weiteres Mal bewiesen, dass ein Einblick in die Arbeit der Geheimdienste nicht stattfindet und somit die parlamentarische Kontrolle nicht möglich ist.
Brisant sind hierbei mehrere Ereignisse rund um den NSU: Zunächst die Verstrickung des Verfassungsschutzes, welcher, weniger durch Unfähigkeit als durch politisches Kalkül, die Anschläge und Morde des NSU vertuschte und im Allgemeinen jeden Rechtsterrorismus über zehn Jahre abstritt.
Abgesehen von diesen Verstrickungen ist jedoch mindestens genauso ekelhaft, wie von der Polizei ermittelt, dem Großteil der Presse publiziert und er von der Mehrheit der Bevölkerung angenommen und reproduziert wurde: nämlich rassistisch.
Es wurde von den Behörden wie selbstverständlich, eine Verbindung zur organisierten Kriminalität vermutet, da es sich bei vielen Opfern um Menschen mit Migrationshintergrund handelte. Dies wurde weder vom Großteil der Presse noch von der Bevölkerung hinterfragt.
Als Reaktion auf die öffentliche Kritik am strukturellen Versagen will die IMK Beschlüsse fassen, die die Geheimdienste sogar mit weiteren Rechten und Kompetenzen ausstatten. Es soll nun ein Gemeinsames Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum geschaffen werden um gesammelte Daten umfangreich auszutauschen, welche der Polizei rein rechtlich nicht zur Verfügung stehen dürften.
Der Extremismusbegriff erfüllt somit mehrere Funktionen: Zum einen stellt er eine modernisierte Variante der Totalitarismustheorie dar, zum anderen suggeriert er, Rechtsextremismus sei eine Randerscheinung. Dass der Begriff sich hervorragend dazu eignet, eine Gleichsetzung von rechts und links im Diskurs zu erreichen, lässt sich daran erkennen, dass er längst im alltäglichen Sprachgebrauch angekommen ist.
Nationalsozialistische Ideologie ist zwangsläufig mit Gewalt verbunden, welche sich gegen Menschen ausgehend von Religion, Herkunft, Hautfarbe, Gesundheit, Geschlecht und Sexualität richtet. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass sich rechte Gewalt fast ausschließlich gegen Personen richtet, während linke Gewalt eine schlichte Abwehr rechter Gewalt darstellt oder oftmals den symbolischen Charakter nicht überschreitet.

Ein weiteres Themenfeld der IMK ist die Überwachung von Fußballfans. Obwohl ein Tag auf einem Volksfest nicht wesentlich friedlicher verläuft als ein normales Fußballspiel, gleichen die durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen bei letzterem in Teilen dem Betreten eines Hochsicherheitstraktes. Unterstützt durch die IMK segnete der DFB Ende letzten Jahres ein Sicherheitskonzept ab, welches dazu legitimiert, die Besucher_innen in sogenannten Nacktzelten Vollkontrollen zu unterziehen. Des Weiteren werden Kameratechniken genutzt, um Gesichter und Bewegungsabläufe zu erkennen und so vermeintliche Straftaten vorauszusehen. Videoüberwachung mit Drohnen, Funkzellenabfrage zur Handyortung und -überwachung, sowie die oben genannten Techniken sind nicht nur eine Bedrohung für die Privatsphäre von Fußballfans, sondern bedrohen die Selbstbestimmung aller, die davon erfasst werden.

Flüchtlingspolitik, die konkrete Gestaltung von Aufnahmen und Abschiebungen ist ebenso Aufgabenfeld der IMK, wie die Unterbringung von Geflüchteten und die Festlegung der Residenzpflicht. In Lagern und kommunalen Heimen untergebracht, werden Isolation, Ausgrenzung, Depressionen und die Überwachung der Geflüchteten gefördert. Der Aufbau, sowie der Erhalt sozialer Kontakte wird verhindert bzw. zerstört. Um nicht erst Fuß in Deutschland fassen zu können, ist es den Geflüchteten im Regelfall nicht gestattet einer Arbeit nachzugehen. Ohne Kontakte, die ihnen zum Beispiel im Asylverfahren helfen könnten, werden Geflüchtete genötigt Formulare zu unterschreiben. Dass diese Formulare für sie eventuell nicht lesbar sind, ist für die Behörden irrelevant, bzw. gar zu ihren Gunsten.

Neben der Abwehr sog. Extremist_innen ist es dem Staat also ein Anliegen, „wirtschaftlich unbrauchbaren Menschen“ keinen Aufenthalt in Deutschland bzw. der EU zu ermöglichen. Die Beschneidung der jeweiligen Rechte und der Würde stehen jedoch in keinerlei Relation zueinander.

Das alles macht der bürgerliche Staat nicht aus Zufall. Im Kapitalismus, einem auf Ausbeutung basierenden System, müssen die meisten Menschen ihre Arbeitskraft verkaufen, da diese ihr einziges Kapital ist. Hierbei konkurrieren die Menschen zwangsweise miteinander. Der bürgerliche Staat hält diese menschenverachtende Konkurrenz mit seinem Gewaltmonopol aufrecht. Die, die nicht mitmachen dürfen, können oder wollen, werden schikaniert, unter Druck gesetzt und müssen auf gesellschaftliche Teilhabe verzichten.
Nur wer dem wirtschaftlichen Standort Deutschland nützt oder einen deutschen Pass besitzt, darf auch hier leben. Solche Vorraussetzungen gelten genauso für alle anderen Länder der EU. Menschen, die diesen Anforderungen vorgeblich nicht gerecht werden, werden an den Grenzen Europas abgefangen oder erleiden dort den Tod. Die Wenigen, denen es gelingt die Grenzen zu überwinden, werden sowohl vom Staat, als auch von der Mehrheitsgesellschaft drangsaliert.

Es ist sinnvoll, zum Beispiel für die Rechte von Geflüchteten zu kämpfen. Die Ursachen für diese Verhältnisse liegen jedoch im kapitalistischen System. Wer also für eine befreite Gesellschaft kämpft, muss den Kapitalismus bekämpfen.

Die IMK ist eines der Herrschaftsorgane, welches dem Staat dient, um sich zu organisieren und eben diese Verhältnisse zu zementieren.

Es ist an uns, unsere Stimmen zu erheben und unseren Protest nicht ungehört zu lassen. Mit der IMK wird es niemals einen Frieden für alle Menschen geben und mit uns wird es für die IMK keinen Frieden geben.

Kein Frieden mit der IMK! Für ein selbstbestimmtes Leben!

Kommt nach Osnabrück und beteiligt euch!

Dez
4
Mi
„Bildung am Limit! Es geht um mehr…!“ @ Haupt­bahn­hof
Dez 4 um 10:00 – 11:00

Nach einer er­folg­rei­chen stu­den­ti­schen Voll­ver­samm­lung kommt nun der Auf­ruf zur Bil­dungs­de­mo:

Mitt­woch, 04. De­zember 2013 | 11 Uhr | Haupt­bahn­hof

An der Uni­ver­si­tät Bre­men soll gekürzt wer­den. Ins­ge­samt sind 130 wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter_In­nen­stel­len in Ge­fahr. Dar­auf­hin hat sich ein brei­tes Bündnis aus Wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter_In­nen und Stu­die­ren­den for­miert um gegen die an­ste­hen­den Kürzun­gen zu pro­tes­tie­ren.

 

Der Senat re­agier­te auf die Pro­tes­te mit einem An­ge­bot, wel­ches vor­sieht we­ni­ger Stel­len als ge­plant zu strei­chen und wei­te­res Geld für uni­ver­si­täre Bil­dung zu be­wil­li­gen. Doch das reicht uns nicht, denn es geht um mehr: Seit Jah­ren kämpfen so­wohl Schüler_In­nen und Stu­den­t_In­nen als auch Leh­rer_In­nen und Do­zen­t_In­nen für bes­se­re Bil­dungs­be­din­gun­gen.
Überfüllte Hörsaa­le und Se­mi­na­re, aus­fal­len­der Un­ter­richt an Schu­len und un­be­zahl­te Über­stun­den von Leh­rer_In­nen und Do­zen­t_In­nen zeu­gen von einer mas­si­ven Un­ter­fi­nan­zie­rung des Bil­dungs­sys­tems. Einen wei­te­ren Rückbau neh­men wir nicht hin!

Es geht um mehr und nicht um we­ni­ger Geld für Bil­dung. Es geht um eine, den in­di­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen ge­recht wer­den­de Form des Ler­nens und Leh­rens und nicht um mas­sen­haf­te Ab­fer­ti­gung. Es geht um we­ni­ger Druck und mehr Selbst­be­stim­mung. Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen dürfen nicht zu Un­ter­neh­men wer­den!

Des­halb rei­chen klei­ne­re Kor­rek­tur­maß­nah­men nicht aus. Es braucht einen grund­le­gen­den Wan­del im Vers­tändnis von Bil­dung, der freie Wis­sens­ver­mitt­lung in den Vor­der­grund stellt! Wir wol­len freie Bil­dung statt reine Vor­be­rei­tung auf den Ar­beits­markt!

Lasst uns des­halb wei­ter­hin auf die Stra­ße gehen, um auf die prekäre Bil­dungs­si­tua­ti­on auf­merk­sam zu ma­chen und da­ge­gen zu kämpfen!